Drei Orthopäden – eine gemeinsame Mission

Einmal im Jahr macht sich ein kleines Team aus Orthopäden, OP-Pflegekräften aus dem Rhein-Main-Gebiet auf den Weg nach Burkina Faso. Gemeinsam mit den lokalen Teams führen wir dort etwa 45 Hüftprothesen pro Mission durch – für Menschen, die seit Jahren unter Schmerzen leiden und keine Chance auf eine orthopädische Behandlung haben.
Unter einfachen Bedingungen, aber mit viel Herz und Fachwissen, setzen wir alles daran, unseren Patientinnen und Patienten zu helfen. Jeder Eingriff ist ein Schritt zurück ins Leben.


Dank großzügiger Spendengelder können wir qualitativ hochwertige Prothesen aus Deutschland, OP-Material, Transportkosten und alles Notwendige finanzieren – und so Hoffnung und Beweglichkeit zurückgeben. Denn wer wieder gehen kann, kann wieder leben, arbeiten und für seine Familie sorgen.

Bewegung heißt Zukunft

Ein funktionierendes Hüftgelenk ist mehr als nur eine medizinische Notwendigkeit – es ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Wer wieder gehen kann, gewinnt die Freiheit zurück, die eigene Lebensqualität zu verbessern, zu arbeiten und für die Familie zu sorgen. Pro Mission führen wir etwa 45 Operationen durch und schenken damit 45 Menschen die Möglichkeit, sich wieder zu bewegen und ein aktiver Teil ihrer Gemeinschaft zu sein. Unsere Operationen öffnen nicht nur neue Perspektiven, sondern geben die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zurück.

Gemeinsam stark vor Ort

Unsere Einsätze wären ohne das großartige Team vor Ort nicht möglich. Gemeinsam mit erfahrenen Orthopäden, Pflegern und Anästhesisten arbeiten wir Hand in Hand. Die Operationen führen wir Seite an Seite durch – jeder bringt sein Wissen und seine Erfahrung ein. Die Narkosen werden von den Anästhesistinnen und Anästhesisten vor Ort übernommen, die über viel Erfahrung verfügen und ihre Patientinnen und Patienten bestens kennen. Auch die Pflegekräfte leisten einen unverzichtbaren Beitrag: Sie begleiten die Patienten vor, während und nach den Eingriffen mit großem Einsatz.

So entsteht echte Teamarbeit. Wir lernen voneinander, unterstützen uns gegenseitig und sorgen gemeinsam dafür, dass die Patientinnen und Patienten bestmöglich behandelt werden. Diese enge Zusammenarbeit macht unsere Arbeit nicht nur erfolgreich, sondern stärkt auch dauerhaft die medizinische Versorgung vor Ort.

Wissen weitergeben

In Afrika werden Hüftprothesen nicht lokal hergestellt, und der Import ist für die meisten Patienten unerschwinglich, sodass viele Menschen ohne die notwendige Versorgung bleiben würden. Deshalb arbeiten wir eng mit dem lokalen Team zusammen, teilen unser Wissen und lernen gleichzeitig von ihren Erfahrungen und ihrem lokalen Know-how. Gemeinsam vermitteln wir wertvolle medizinische Kenntnisse – von modernen Operationstechniken bis hin zu Hygiene und Patientenversorgung – und stärken so die Fähigkeiten des Teams vor Ort. Dadurch können Komplikationen selbstständig bewältigt werden. Die benötigten Prothesen werden von der Mission aus Deutschland importiert, sodass unsere Zusammenarbeit langfristig die lokale Versorgung stärkt.

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